Die FTC warnt, dass bezahlte Suchergebnisse wie offizielle Gesundheitsseiten wirken können, um persönliche und finanzielle Daten abzugreifen. Verbraucher sollten auf „Ad“ oder „Sponsored“ achten, die tatsächliche URL prüfen und weiter nach unten zu den organischen Treffern scrollen.

Die FTC warnt davor, dass Betrüger Suchanzeigen nutzen können, um sich als staatliche Stellen auszugeben und so bei der Krankenversicherung zu täuschen. Die Masche richtet sich gezielt an Menschen, die aktiv nach Leistungen suchen – etwa nach Medicare oder anderen Programmen, die mit staatlichen Angeboten verbunden sind. Wer die Platzierung ganz oben in den Suchergebnissen bezahlt, kann täuschend ähnliche Seiten so erscheinen lassen, als wären sie offiziell, mit der nötigen Dringlichkeit im Auftritt. Die Behörde empfiehlt, sich an klar erkennbaren Hinweisen zu orientieren: Zuerst sollte das „Ad“- oder „Sponsored“-Label beachtet werden, anschließend muss die echte Website-Adresse sorgfältig überprüft werden. Staatliche Seiten nutzen typischerweise gut erkennbare Domains wie „.gov“, während Imitatoren oft Namen wählen, die nur leicht abweichen, oder ungewohnte bzw. unbekannte Domains verwenden. Selbst wenn das Seitenlayout nach offiziellen Informationen aussieht, betont die FTC, dass die konkrete Sucheintragung und die Ziel-URL wichtiger sind als der äußere Eindruck. Ein typischer Fehler ist, direkt auf das erste Suchergebnis zu klicken, ohne zuvor zu kontrollieren, wohin der Link tatsächlich führt. Die FTC rät, weiter nach unten zu scrollen, um organische Ergebnisse zu erreichen, und URLs zu vergleichen, bevor persönliche Daten übermittelt werden. Fordert eine Seite sensible Informationen an, ohne eindeutige Legitimität, sollte das als verdächtig eingestuft werden.