Hanford-Auftragnehmer HMIS zahlt 3,45 Mio. USD wegen überhöhter Arbeitsabrechnungen
Hanford Mission Integration Solutions (HMIS) einigte sich auf eine Zahlung von 3,45 Mio. USD, um Vorwürfe nach dem False Claims Act beizulegen, wonach das Unternehmen dem Energieministerium zu hohe Arbeitsstunden in Rechnung gestellt haben soll. Die Einigung soll die angeblich zu Unrecht abgerechneten Bundesmittel zurückführen und künftige Kontrollen und Aufzeichnungsanforderungen stärken.
Die US-Staatsanwaltschaft für den östlichen Distrikt von Washington gab bekannt, dass Hanford Mission Integration Solutions (HMIS) einer Zahlung von 3,45 Mio. USD zugestimmt hat, um Vorwürfe im Rahmen des False Claims Act beizulegen. Den zivilrechtlichen Vorwürfen zufolge hatte HMIS das Energieministerium durch aufgeblähte Arbeitszeiterfassungen und fehlerhafte Verrechnungen auf Verträgen zur Unterstützung der Betriebe auf dem Hanford-Atommüllgelände überbelastet. Die Ermittlungen und Audits hatten Unregelmäßigkeiten in Zeit- und Kostenverrechnungen festgestellt, woraufhin die DOJ die Rückforderung der angeblich unrechtmäßig erlangten Bundesmittel verfolgte. Die Einigung sieht neben der Rückzahlung auch die Einführung oder Verschärfung interner Kontrollen und Dokumentationspflichten vor und kann Überwachungs- und Compliance-Maßnahmen enthalten, um ähnliche Verstöße künftig zu verhindern. Die Behörden betonten, dass die Vereinbarung Teil der fortlaufenden Aufsicht über Auftragnehmer ist, die an bundesweiten Sanierungs- und Unterstützungsaufträgen beteiligt sind, und unterstrichen die Rechenschaftspflicht, wenn Abrechnungen von gesetzlichen oder regulatorischen Vorgaben abweichen. HMIS hat die Vorwürfe im Rahmen der Einigung nicht eingeräumt, während der Regierung jedoch das Recht eingeräumt bleibt, bei Auftauchen neuer Beweise parallel oder ergänzende Ansprüche zu verfolgen.
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