Behörden koordinierten grenzüberschreitende Operationen, die Berichten zufolge 520 Inder retteten, die angeblich zur Arbeit in Online-Betrugszentren in Kambodscha gezwungen wurden, und richteten sich gegen fast 200 Zentren der Cyberkriminalität. Berichte verbinden organisierte Arbeits- und Menschenhandelsringe mit groß angelegten Online-Investitions- und Liebesbetrügereien, die aus südostasiatischen Anlagen betrieben werden.

Eine koordinierte internationale Razzia hat Berichten zufolge zur Rettung von 520 indischen Staatsangehörigen aus mutmaßlichen Betrugsanlagen in Kambodscha geführt, wobei die Behörden zwischen 2023 und 2025 nahezu 200 Cybercrime-Zentren ins Visier nahmen. Ermittler sagen, Opfer seien in Online-Betriebsstätten verschleppt oder zur Arbeit gezwungen worden, in denen Investitions-, Beschäftigungs- und Liebesbetrügereien betrieben wurden, die sich an weltweite Opfer richteten. Die Razzien spiegeln eine anhaltende Verknüpfung zwischen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung und groß angelegten Online-Kriminalunternehmen wider, die verwundbare Migranten und ausländische Arbeitskräfte zur Besetzung von Betrugs-Callcentern und Geldwäscheoperationen ausnutzen. Gerettete Personen werden repatriiert und befragt, während Staatsanwälte Fälle gegen Rädelsführer und Betreiber verfolgen, die die Anlagen gemietet oder betrieben haben. Die Einsätze involvierten mehrere nationale Strafverfolgungsbehörden und sind Teil einer fortgesetzten Anstrengung, grenzüberschreitende Syndikate zu zerschlagen, die Menschen, Gelder und digitale Infrastruktur über Zuständigkeitsbereiche hinweg bewegen. Die Behörden betonen die Notwendigkeit opferzentrierter Maßnahmen, einer stärkeren regionalen Zusammenarbeit und einer strengeren Überprüfung der Rekrutierungskanäle, die von Menschenhändlern zur Versorgung illegaler Online-Betrugsfabriken genutzt werden.