Das US-Gesundheitsministerium (U.S. Department of Health and Human Services) setzte vorübergehend Zahlungen der Administration for Children and Families an Minnesota aus und führte nach Berichten über mutmaßlich weitverbreiteten Betrug bei einigen Kindertagesstätten strengere Verifizierungsmaßnahmen ein. Beamte bezeichneten die Maßnahmen als vorübergehende Schritte zum Schutz von Steuergeldern, während Ermittlungen und Prüfungen andauern.

Das US-Gesundheits- und Sozialministerium (Department of Health and Human Services, HHS) kündigte ein Einfrieren der bundesstaatlichen Kinderbetreuungszahlungen an Minnesota an und führte verstärkte Überprüfungen ein, nachdem durch weit verbreitete Berichterstattung Vorwürfe aufkamen, dass einige Kinderbetreuungsanbieter betrügerische Abrechnungen vorgenommen und Bundesmittel missbräuchlich verwendet hätten. Bundesbeamte stellten die Aussetzung und die Maßnahmen zum „defend the spend“ als notwendig dar, um mutmaßlich unrechtmäßige Zahlungen zu stoppen, während Prüfungen sowie straf- und verwaltungsrechtliche Ermittlungen laufen. Die Maßnahme zog nationale Aufmerksamkeit und politische Debatten auf sich, da sie potenziell tausende Familien und Anbieter betrifft, die auf Subventionszahlungen angewiesen sind. Behörden des Bundesstaates Minnesota und Kinderbetreuungsbefürworter forderten rasche Prüfungen, die schwarze Schafe von legitimen Anbietern unterscheiden, sowie Notfallpläne, um Dienstunterbrechungen für Familien zu vermeiden. Der Schritt des HHS verdeutlicht die Spannungen zwischen dem Schutz bundesweiter Mittel und der Aufrechterhaltung des Zugangs zu essenziellen Dienstleistungen während Untersuchungen zur Programmintegrität.