Interpol gab bekannt, dass die Operation Synergia III (Juli 2025–Januar 2026) rund 45.000 bösartige IPs und Server außer Betrieb setzte und 212 Geräte/Server zur forensischen Auswertung beschlagnahmte. Die Aktion führte zu 94 Festnahmen; private Partner wie Trend Micro unterstützten bei der Aufklärung und Beseitigung von Phishing-, Malware- und Ransomware-Infrastrukturen.

Interpol erklärte, die von Juli 2025 bis Januar 2026 durchgeführte Operation Synergia III habe sich auf die Zerschlagung groß angelegter Phishing-, Malware- und Ransomware-Infrastrukturen konzentriert, die grenzüberschreitenden Betrug ermöglichten. Ermittler identifizierten und nahmen etwa 45.000 bösartige IP-Adressen und Server vom Netz, beschlagnahmten 212 Geräte und Server zur forensischen Analyse und meldeten über 33.000 Phishing- und Betrugswebseiten zur Entfernung. In mehreren Jurisdiktionen führten die Maßnahmen zu 94 Festnahmen, weitere Verdächtige werden weiterhin untersucht. Interpol kooperierte mit Technologieunternehmen wie Trend Micro und weiteren Branchenakteuren, um Infrastrukturen zurückzuverfolgen, bösartige Aktivitäten zuzuordnen und Hosting- sowie Proxy-Netzwerke zu stören, die für massenhafte Zugangsdaten-Diebstähle, Business Email Compromise und Ransomware-Kampagnen genutzt wurden. Die Behörden betonten, dass das Ziel nicht nur einzelne Vorfälle, sondern die zugrundeliegenden Infrastrukturketten sei, um dauerhafte Pipelines für finanziellen und Identitätsbetrug zu unterbinden. Interpol kündigte an, die internationalen Ermittlungen und Folgeaktionen fortzusetzen, um Betreiber weiter zu verfolgen und mögliche Erlöse zurückzugewinnen.