Meta gab am 11. März 2026 bekannt, dass eine koordiniere Öffentlich‑Private‑Operation eine großangelegte Betrugsinfrastruktur in Südostasien zerschlagen hat. Die Aktion entfernte rund 59.000 Facebook‑ und Instagram‑Konten, Seiten und Gruppen und führte zu Festnahmen, Haftbefehlen sowie zur Abschaltung von Servern und Konten.

Meta beschrieb die Maßnahme als Ergebnis enger Zusammenarbeit mit internationalen Strafverfolgungsbehörden, darunter die Royal Thai Police, das FBI und die Scam Center Strike Force des US-Justizministeriums. Die zerschlagene Infrastruktur diente mutmaßlich als organisiertes Zentrum für Online‑Betrügereien, mit denen Opfer in den USA, Großbritannien und der Asien‑Pazifik‑Region ins Visier genommen wurden. Insgesamt wurden etwa 59.000 Facebook‑ und Instagram‑Konten sowie zugehörige Seiten und Gruppen entfernt; die Ermittlungen führten zu Festnahmen, erlassenen Haftbefehlen und zur Störung von Servern und Konten, die zur Rekrutierung von Opfern, Geldwäsche und Koordination der Betrugskampagnen genutzt wurden. Meta hob automatisierte Erkennungssysteme, menschliche Überprüfungen und Weiterleitungen an die Strafverfolgungsbehörden als zentrale Werkzeuge hervor und bezeichnete den Einsatz als Modell für grenzüberschreitende Kooperation. Das Unternehmen kündigte an, Folgeermittlungen gegen verbleibende Netzcluster fortzusetzen und betonte die Notwendigkeit fortgesetzter internationaler Zusammenarbeit, da solche transnationalen Betrugsökosysteme schnell Taktiken und Plattformen wechseln.