FBI und französische Behörden nahmen am 5. März 2026 John Daghita, bekannt als „Lick“, auf Saint Martin fest, nachdem Blockchain‑Analysen rund 46 Millionen Dollar an ursprünglich vom U.S. Marshals Service beschlagnahmter Kryptowährung zu Wallets zurückverfolgt hatten, die mit ihm und einer beauftragten Firma verbunden sind. Bei der Festnahme wurden Bargeld und elektronische Geräte sichergestellt; unabhängige on‑chain‑Forschung hatte zuvor ungewöhnliche Übertragungen staatlicher Bestände aufgezeigt und die Ermittlungen angestoßen.

Am 5. März 2026 haben US‑ und französische Strafverfolgungsbehörden auf der Insel Saint Martin John Daghita, online bekannt unter dem Pseudonym „Lick“, in Gewahrsam genommen. Blockchain‑Tracing brachte demnach rund 46 Millionen US‑Dollar an Kryptowährungen, die zuvor im Rahmen von Beschlagnahmeaktionen des U.S. Marshals Service verwahrt worden waren, mit Wallets in Verbindung, die Daghita sowie einer Vertragspartnerfirma zugeordnet werden, die für die Verwaltung von USMS‑Kryptovermögen zuständig gewesen sein soll. Die FBI‑Ermittler berichteten, dass bei der Aktion Bargeld und mehrere elektronische Geräte beschlagnahmt wurden; forensische Analysen der Wallet‑Flows und Transaktionsmuster seien entscheidend gewesen, um die Verbindungen zwischen den Assets und den Beschuldigten herzustellen. Den Angaben zufolge ging den Ermittlungen unabhängige on‑chain‑Recherche voraus, die anomale Transfers staatlicher Coins identifizierte und so intensivere Prüfungen sowie die internationale Zusammenarbeit auslöste. Der Fall unterstreicht die wachsende Bedeutung von Blockchain‑Analytik zur Nachverfolgung von Verwahrung und Umleitung digitaler Vermögenswerte und stellt zugleich Fragen zur Aufsicht über Drittanbieter, die beschlagnahmte Kryptowährungen verwalten. Die Staatsanwaltschaften verfolgen Anklagen wegen mutmaßlichen Diebstahls und unrechtmäßiger Verlagerung von Staatseigentum, während die Vermögensverfolgung und forensische Prüfungen andauern.