Die National Cyber Crime Investigation Agency von Sindh durchsuchte Standorte in der Defence Housing Authority von Karachi, verhaftete 34 Personen und beschlagnahmte Computer, Telefone und tausende internationale SIM-Karten. Den Behörden zufolge betrieb die Gruppe gefälschte Handelsplattformen und Telegram-Communities, um Opfer zu ködern, die Erlöse in Kryptowährungen umzuwandeln und Gelder ins Ausland zu leiten.

Die National Cyber Crime Investigation Agency (NCCIA) von Sindh führte koordinierte Razzien an Standorten der Defence Housing Authority in Karachi im Rahmen einer Untersuchung eines mutmaßlichen Krypto- und Forex-Anlagebetrugs in Höhe von 60 Millionen Dollar durch. Beamte nahmen 34 Verdächtige fest, darunter etwa 15 Ausländer, und beschlagnahmten 37 Computer, 40 Mobiltelefone und mehr als 10.000 internationale SIM-Karten. Ermittler zufolge betrieb der Ring gefälschte Handelsplattformen und Telegram-Communities, die genutzt wurden, um Opfer dazu zu bringen, Gelder einzuzahlen, wonach die Erlöse in Kryptowährung umgewandelt und an Konten und Wallets im Ausland transferiert wurden. Die Strafverfolgungsbehörden beschrieben Taktiken wie fingierte Auszahlungsbildschirme, geskriptete Community-Interaktionen und die Verwendung von Strohmannstrukturen zur Verschleierung von Geldflüssen. Die Behörden haben gerichtliche Vorführungen für die festgenommenen Verdächtigen eingeleitet und verfolgen finanzielle sowie cyberforensische Spuren, um Mittäter und Ziel-Wallets zu identifizieren. Die Razzien spiegeln eine verstärkte grenzüberschreitende Ermittlungszusammenarbeit und einen Fokus auf die Zerschlagung der Infrastruktur wider, die groß angelegten Online-Anlagebetrug in Pakistan ermöglicht.