Matthew Melton aus dem Vereinigten Königreich an SDNY ausgeliefert, um sich wegen Wertpapier- und Drahtbetrugs zu verantworten
Matthew Melton wurde am 23. Dez. 2025 aus dem Vereinigten Königreich in den Southern District of New York ausgeliefert, um sich Anklagen wegen Wertpapierbetrugs und Drahtbetrugs im Zusammenhang mit seinem „Price Physics“-Fonds zu stellen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Fonds vor, ein Ponzi-System gewesen zu sein, das durch falsche Versprechungen von Renditen aus algorithmischem Handel Millionen einsammelte und Anlegergelder für einen luxuriösen Lebensstil sowie zur Auszahlung früherer Anleger verwendete.
Staatsanwälte im Southern District of New York (SDNY) behaupten, Matthew Melton habe den sogenannten Price Physics-Fonds als Ponzi-System betrieben, das Millionen Dollar von Anlegern einwarb, indem es algorithmusgesteuerte Handelsrenditen versprach. Laut der Anklageschrift, die nach seiner Auslieferung aus dem Vereinigten Königreich am 23. Dez. 2025 veröffentlicht wurde, habe Melton angeblich die Handelsperformance falsch dargestellt und Anlegergelder umgeleitet, um einen verschwenderischen Lebensstil zu finanzieren und um fiktive Ausschüttungen an frühere Investoren zu leisten. Die Klage erhebt Vorwürfe wegen Wertpapierbetrugs und Drahtbetrugs und strebt eine strafrechtliche Verfolgung im SDNY an, wobei das Justizministerium und das Federal Bureau of Investigation (FBI) die Durchsetzungsmaßnahmen anführen. Die Regierung sagt, detaillierte Transaktionsaufzeichnungen, Anlegerkommunikationen und finanzielle Überweisungen untermauerten ihren Fall. Die Angelegenheit hebt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Festnahme mutmaßlicher Finanzflüchtiger hervor und signalisiert die anhaltende bundesstaatliche Betonung der Durchsetzung gegen Anlagebetrügereien, die algorithmische und quantitative Handelsansprüche ausnutzen. Bei Verurteilung drohen Melton erhebliche Haftstrafen, die Einziehung von Erlösen und Rückerstattung an betrogene Anleger.