Direktor der forensischen Revision in Mumbai wegen angeblicher Veruntreuung von fast ₹30 Crore an beschlagnahmten GainBitcoin‑Kryptos verhaftet
Die Polizei von Pune/Nigdi und die Abteilung für Wirtschaftsstraftaten von Maharashtra verhafteten einen Direktor einer forensischen Prüfungsfirma, dem vorgeworfen wird, etwa ₹30 crore (≈3,6 Mio. $) in Kryptowährung, die in den langjährigen Ermittlungen von 2018 gegen GainBitcoin beschlagnahmt worden war, veruntreut zu haben. Die Behörden geben an, der Prüfer habe Vermögenswerte aus beschlagnahmten Hardware‑Wallets an private Börsen und persönliche Konten transferiert.
Behörden in Maharashtra weiteten die langjährige GainBitcoin‑Ermittlung mit der Festnahme eines Direktors einer forensischen Prüfungsfirma am 18. Jan. aus; ihm wird vorgeworfen, etwa ₹30 crore an Kryptowährung, die im Rahmen der Ermittlungen von 2018 beschlagnahmt worden war, illegal abgezweigt zu haben. Die Polizei behauptet, der Auditor habe seinen Zugang zu beschlagnahmten Hardware‑Wallets und die Ermittlungs‑Verwahrungsprozeduren ausgenutzt, um Vermögenswerte an private Börsen und persönliche Wallets zu transferieren und damit Beweismittel effektiv in außerhalb offizieller Kanäle verfügbare, austauschbare Bestände umzuwandeln. Ermittler der Polizei Pune/Nigdi und der Abteilung für Wirtschaftskriminalität sagen, die angeblichen Transfers hätten sich über einen längeren Zeitraum erstreckt und könnten weitere Vermittler, Börsenkonten und möglicherweise andere Fachleute betreffen, die beschlagnahmte digitale Vermögenswerte betreut haben. Die Festnahme macht Schwächen in den Beweisverwaltungsprotokollen für Krypto‑Assets deutlich und wirft Fragen zu Verwahrungskontrollen, Unabhängigkeit von Prüfungen und Aufsicht während langwieriger Ermittlungen auf. Behörden gaben an, der Fall sei weiterhin aktiv; weitere forensische Transfers, Börsenunterlagen und Chain‑of‑Custody‑Dokumentationen würden geprüft, um Verluste zu quantifizieren, Begünstigte zu identifizieren und festzustellen, ob systemische Reformen erforderlich sind, um künftige Veruntreuungen beschlagnahmter Kryptowährungen zu verhindern.