Nasdaq Verafin: Illegale Finanzströme 2025 bei 4,4 Billionen US-Dollar – KI beschleunigt Betrug
Der Nasdaq Verafin Global Financial Crime Report 2026 schätzt illegale Finanzaktivitäten 2025 auf rund 4,4 Billionen US-Dollar, ein Anstieg von etwa 1,3 Billionen seit 2023. Der Bericht warnt, dass KI und Automatisierung die Raffinesse und Skalierbarkeit von Betrugs‑ und Identitätsdelikten deutlich erhöhen.
Nasdaq Verafin legt in seinem Global Financial Crime Report 2026 dar, dass das Volumen illegaler Finanzströme 2025 auf ungefähr 4,4 Billionen US‑Dollar angewachsen ist, rund 1,3 Billionen mehr als 2023. Die Studie dokumentiert starke Zuwächse bei Betrugsverlusten im Konsumenten‑ und Unternehmensbereich sowie bei Geldwäsche und zeigt eine klare Beschleunigung durch den Einsatz von KI, Automatisierung, Deepfakes und generativen Modellen zur Skalierung von Social‑Engineering-, Impersonations‑ und synthetischen Identitätsbetrügereien. Verafin betont, dass Bedrohungen zunehmend industrialisiert und regional gebündelt auftreten — etwa steigende Meldungen zu Romance‑ und Impersonation‑Betrug in Teilen Deutschlands — und fordert verstärkte technisch orientierte Kooperationen zwischen öffentlichem und privatem Sektor. Der Bericht empfiehlt Banken, Fintechs und Aufsichtsbehörden, stärkere Daten‑ und Informationsaustausche, grenzüberschreitende Kooperationen sowie gezielte Investitionen in fortgeschrittene Analytik und Anti‑Betrugs‑Erkennungsmechanismen. Zudem sollten proaktive Strategien zur Vermögenswiederherstellung und schnellerer Reaktion auf automatisierte Messaging‑Kanäle und KI‑gestützte Täuschungen entwickelt werden, um mit kriminellen Akteuren Schritt zu halten.