Ein Bericht der Global Initiative Against Transnational Organized Crime warnt, dass undurchsichtige Kryptowährungsprojekte, die mit der Zentralafrikanischen Republik verbunden sind, staatliche Vermögenswerte der Ausbeutung und kriminellen Netzwerken aussetzen. Die Analyse kritisiert Initiativen wie Sango Coin und die Tokenisierung von Mineralkonzessionen, weil ihnen Transparenz und Schutzmechanismen fehlen.

Ein neuer Bericht der Globalen Initiative gegen grenzüberschreitende organisierte Kriminalität warnt, dass ein Bündel von Kryptowährungsinitiativen, die mit der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) verbunden sind, öffentliche Vermögenswerte anfällig für Ausbeutung, Geldwäsche und kriminelle Infiltration machen könnte. Die Studie hebt Projekte wie die nationale Meme-Coin Sango Coin und die geplante Tokenisierung von Bergbaukonzessionen hervor und stellt fest, dass Governance-Lücken, schwache Aufsicht und unklare Eigentumsstrukturen Wege für illegale Verkäufe und Geldwäsche eröffnen. Analysten warnen, dass die Tokenisierung von Konzessionsrechten ohne robuste Verifizierung, Verwahrkontrollen oder Rückverfolgbarkeitsmaßnahmen es Kriminellen ermöglichen könnte, staatlich verknüpfte Vermögenswerte zu fragmentieren und außerhalb von Ledgers oder über undurchsichtige Märkte zu verkaufen. Der Bericht fordert internationale Beteiligung, stärkere Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche, transparente Projektgovernance und eine klare Trennung zwischen staatlichen Ressourcen und privater Token-Ausgabe. Er drängt außerdem multilaterale Partner und die Behörden der ZAR, die Rechtsrahmen zu prüfen, bevor sie groß angelegte Krypto-Initiativen vorantreiben, und den Schutz von Mineraleinnahmen und öffentlichem Vermögen zur Vermeidung langfristiger fiskalischer Schäden und krimineller Übernahmen zu priorisieren.