Rodney „Bitcoin Rodney“ Burton aus Miami hat sich in Verbindung mit einem angeblichen Krypto-Betrugsfall um HyperFund schuldig bekannt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, das Projekt beworben zu haben und an einem nicht lizenzierten Geldtransmissionsgeschäft beteiligt gewesen zu sein – mit einem behaupteten Gesamtschaden von rund 1,8 Milliarden US-Dollar.

US-Behörden zufolge hat Rodney „Bitcoin Rodney“ Burton in einem Verfahren im Zusammenhang mit dem angeblichen HyperFund-Kryptobetrug eine Schuldannahme abgegeben. In der Mitteilung wird Burton als zentrale Werbefigur beschrieben, die mit HyperFund verbunden gewesen sei; die Regierung macht geltend, das Vorhaben habe zu etwa 1,8 Milliarden Dollar Verlusten geführt. Laut Anklage habe Burton geholfen, den Betrug zu bewerben, und außerdem an verschwörerischen Handlungen im Umfeld eines nicht lizenzierten Geldtransmissionsgeschäfts mitgewirkt. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass Gelder von Anlegern für Zwecke verwendet worden seien, die als persönlich vorteilhaft charakterisiert wurden – nicht im Einklang mit legalem Geschäftsbetrieb oder mit den Zusagen, die den Beteiligten gemacht worden seien. Der Fall macht zugleich deutlich, dass Krypto-Verfahren häufig nicht nur den Handel betreffen, sondern auch die Vermarktung, die Ermöglichung von Zahlungen sowie Verstöße gegen Compliance-Vorgaben, die Anlegern helfen, ein solches System finanziell zu tragen. Obwohl sich die Details in erster Linie darauf konzentrieren, welche Rolle Burton bei der Bewerbung von HyperFund gespielt haben soll, zeichnet sich darüber hinaus ein wiederkehrendes Muster ab: Betrügerische Krypto-Schemen stützen sich oftmals auf überzeugende Marketingstrategien und lassen dabei rechtliche sowie finanzielle Risiken entweder weg oder werden falsch dargestellt. Für Verbraucher ist das ein Warnsignal dafür, dass „Community“-Promoter und Influencer in Verbindungen zu kriminellen Handlungen stehen können, insbesondere dann, wenn sie Renditeversprechen in Umlauf bringen, während andere Beteiligte zugleich regulatorische und geldtransmissionsrechtliche Risiken tragen.