Singapur verhaftet 3, 350 Mio. S$ eingefroren; Taiwan klagt 62 wegen Prince Group-Verbrechen an
Die Polizei in Singapur nahm drei Personen fest und ließ Vermögenswerte in Höhe von 350 Millionen S$ einfrieren, Teil von insgesamt rund 500 Millionen S$ beschlagnahmter oder eingefrorener Mittel im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die Prince Group. Parallel dazu erhoben Staatsanwälte in Taipeh Anklage gegen 62 Verdächtige wegen mutmaßlicher Beteiligung an grenzüberschreitenden Betrugsaktivitäten der Gruppe.
Regionale Strafverfolgungsbehörden haben ihre Ermittlungen gegen das mutmaßliche Betrugsnetzwerk der Prince Group in einem koordinierten Vorgehen verschärft. In Singapur wurden drei Personen festgenommen und Vermögenswerte in Höhe von 350 Millionen S$ eingefroren; insgesamt werden in mehreren Jurisdiktionen rund 500 Millionen S$ an beschlagnahmten oder eingefrorenen Mitteln im Zusammenhang mit den Ermittlungen genannt. Behörden meldeten außerdem Beschlagnahmen von Bankkonten, Luxusgütern und weiteren Erlösen, die mit groß angelegten Betrugszentren in Verbindung stehen könnten. In Taiwan reichten Staatsanwälte eine Anklage gegen 62 Personen ein, denen sie Rollen in den transnationalen Betrugsaktivitäten der Prince Group vorwerfen, ein Schritt, der parallelen Prüfungen in anderen regionalen Partnerländern entspricht. US‑Behörden haben Angehörige der Prince Group zuvor beschuldigt, weit verzweigte Call‑Center und Netzwerke betrieben zu haben, die Opfer weltweit angriffen. Ermittler in Asien hoben die koordinierte Spurensuche nach Vermögenswerten, gegenseitige Rechtshilfe und den Austausch nachrichtendienstlicher Erkenntnisse hervor, um Finanzflüsse zu kartieren, Unterstützer zu identifizieren und Erlöse zurückzuführen. Staatsanwälte und Polizei erklärten, weitere Festnahmen und Vermögensmaßnahmen seien möglich, während Beweismaterial ausgewertet und grenzüberschreitende rechtliche Schritte fortgesetzt werden.