Südkoreanische Polizei kündigte die Festnahmen von 215 Personen an, die mit einem weitreichenden Kryptowährungs-Investmentbetrug in Verbindung stehen, der Berichten zufolge Tausende betrog und Tokenpreis-Manipulation, Geldwäsche und ein organisiertes Verkaufsnetzwerk umfasste. Ermittler sagen, ein Dutzend Hauptakteure, darunter ein prominenter YouTuber, dem die Rolle des Rädelsführers vorgeworfen wird, hätten Operationen orchestriert, die Verluste in Höhe von Hunderten Millionen Won verursachten.

Südkoreanische Strafverfolgungsbehörden meldeten die Festnahme von 215 Personen im Zusammenhang mit einem umfangreichen Kryptowährungs‑Investitionsbetrug, der nach Angaben der Behörden tausende Opfer betrog und Verluste in Höhe von Hunderten Millionen Won verursachte. Die Polizei beschrieb ein hierarchisches, organisiertes Vertriebsnetzwerk, das Tokens bewarb, Preise durch koordinierten Handel und Wash‑Sales manipulierte und Kleinanleger zur Teilnahme an auf Social‑Media‑Kanälen angepriesenen Systemen zwang. Ermittler identifizierten rund ein Dutzend Hauptakteure, die die Operation leiteten, und hoben einen prominenten YouTuber unter den mutmaßlichen Drahtziehern hervor, der seine Online‑Reichweite nutzte, um Opfer anzuziehen. Demnach kombinierten die angeblichen Betrüger aggressive Verkaufstaktiken, fiktive Renditeversprechen und gezielte Marktmanipulation, um Tokenwerte aufzublähen, bevor sie Abverkäufe inszenierten, die Privatanleger mit wertlosen Coins zurückließen. Auch Geldwäschekanäle wurden genutzt, um Erlöse aufzunehmen und zu verschleiern, was koordinierte Asset‑Tracing‑ und Beschlagnahmungsmaßnahmen nach sich zog. Die Behörden betonten die andauernde Untersuchung zur Identifizierung von Offshore‑Kanälen, Börsenkonten und mutmaßlich beteiligten Vermittlern und warnten Investoren davor, Promi‑Endorsements und Druck‑Verkaufstaktiken in Kryptomärkten zu vertrauen.