Eine in Brooklyn enthüllte Anklageschrift erhebt gegen zwei Männer aus Queens den Vorwurf, ein System betrieben zu haben, das mittels Kickbacks, Bestechung und falscher Abrechnungen Medicare und Medicaid um etwa 120 Millionen Dollar betrogen habe, über ein Netzwerk von Tagespflegeeinrichtungen für Erwachsene und Apotheken. Die Behörden behaupten, die Angeklagten hätten für Senioren bestimmte Leistungen zu Profitzentren umfunktioniert, Ansprüche für nicht erbrachte Leistungen eingereicht und steuerfinanzierte Zahlungen an ihre Unternehmen gelenkt.

Am 9. Februar 2026 gab das US-Justizministerium eine Klageschrift bekannt, in der zwei Männer aus Queens in einem mehrjährigen Plan angeklagt werden, der angeblich rund 120 Millionen US-Dollar aus Medicare und Medicaid abgezweigt hat. Staatsanwälte geben an, die Beschuldigten hätten ein miteinander verbundenes Netzwerk von Tagespflegeeinrichtungen für Erwachsene und Apotheken betrieben und hätten Kickbacks, Bestechungsgelder und Scheinvereinbarungen genutzt, um betrügerische Abrechnungen zu erzeugen und einzureichen. Den Anschuldigungen zufolge wurden Leistungen gegenüber schutzbedürftigen Senioren in Rechnung gestellt, die nicht erbracht wurden, medizinische Unterlagen und Rezepte gefälscht sowie steuerfinanzierte Erstattungen in verbundene Unternehmen umgeleitet. Die vor dem Bundesgericht in Brooklyn freigegebene Klageschrift beschreibt Transaktionen und Vermittlungsmuster, die Pflegeprogramme angeblich in Profitzentren verwandelten, anstatt legitime Dienstleistungen zu erbringen. Das Justizministerium stellte den Fall als Teil anhaltender Bemühungen dar, öffentliche Sozialprogramme und die Gesundheit älterer Menschen zu schützen, und wies darauf hin, dass das System auf Bundesprogramme abzielte, die vulnerable Bevölkerungsgruppen versorgen sollen. Ermittler arbeiten weiterhin daran, Vermögenswerte zu identifizieren und Mittel für die Regierung zurückzufordern.