Die Vereinigten Staaten kündigten ein Hilfspaket in Höhe von 45 Millionen US-Dollar für Kambodscha und Thailand an, wobei etwa 20 Millionen US-Dollar für Initiativen zur Störung von Betrugsoperationen und transnationalen kriminellen Netzwerken vorgesehen sind. Beamte stellten die Finanzierung als Teil umfassenderer Bemühungen dar, die Strafverfolgung, Opferunterstützung und regionale Zusammenarbeit nach Enthüllungen über organisierte Betrugskomplexe zu unterstützen.

Als Reaktion auf verstärkte internationale Aufmerksamkeit gegenüber Betrugszentren in Südostasien kündigten US-Beamte ein Unterstützungsprogramm in Höhe von 45 Millionen US-Dollar für Kambodscha und Thailand an, das darauf abzielt, die regionale Fähigkeit zur Störung transnationaler Betrugsnetzwerke zu stärken, die Koordination der Strafverfolgung zu verbessern und Opfer zu unterstützen. Ungefähr 20 Millionen Dollar der Mittel wurden als gezielt für Initiativen beschrieben, die sich direkt mit Scam-Zentren befassen, einschließlich Schulungen für Ermittler, Austausch von Finanzinformationen, Hilfe bei der Identifizierung von Opfern und Programme zur Verringerung der Anfälligkeit für Rekrutierung durch organisierte kriminelle Netzwerke. Das Paket umfasst zudem Unterstützung für rechtliche und regulatorische Reformen, technische Hilfe zur Rückverfolgung und Beschlagnahme illegaler Erträge sowie grenzüberschreitende operative Partnerschaften. US-Behörden betonten, dass die Finanzierung die laufenden diplomatischen Bemühungen und multilateralen Ermittlungen ergänzt, die nach öffentlichen Enthüllungen über umfangreiche Romance- und Kryptowährungs-Investitionsbetrügereien eingeleitet wurden. Die Maßnahme soll die regionale Resilienz stärken, forensische und Vermögenswiederherstellungsarbeiten beschleunigen und dazu beitragen, die operationelle Infrastruktur zu demontieren, die große, anhaltende Online-Betrugsschemata ermöglicht.