Die britische Regierung hat die Fraud Strategy 2026–2029 veröffentlicht und gleichzeitig ein nationales Online Crime Centre eingerichtet, um Regierung, Strafverfolgung, Wirtschaft und Telekommunikationsanbieter zu koordinieren. Es werden rund 250 Millionen Pfund über drei Jahre bereitgestellt, um Auslands‑Betrugszentren zu stören und technologiegestützte Betrugsformen wie Krypto‑ und KI‑Scams zu bekämpfen.

Die Fraud Strategy 2026–2029 der britischen Regierung zielt darauf ab, Betrug als nationale Priorität zu erhöhen und die Mittel zur Identifikation, Störung und Zerschlagung transnationaler Scam‑Ökosysteme zu stärken. Parallel zur Strategie wurde ein Online Crime Centre gegründet, das als operative Drehscheibe für Informationsaustausch, schnelle Eingriffe gegen bösartige Hosting‑Dienste und manipulierte Werbeplatzierungen sowie zur Koordination von Meldewegen für Opfer dient. Der Plan sieht insgesamt rund 250 Millionen Pfund über drei Jahre vor und legt großen Wert auf enge Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden, der Industrie und Telekommunikationsanbietern, um die Online‑Infrastruktur großer Betrugsnetzwerke anzugreifen. Zu den zentralen Maßnahmen gehören beschleunigte Abschaltmechanismen für betrügerische Werbung und Social‑Media‑Plattformen, verstärkte internationale Kooperationen für grenzüberschreitende Ermittlungen sowie gezielte Interventionen gegen krypto‑gestützte, KI‑assistierte und phishing‑ähnliche Betrugsformen, die Verbraucher und Unternehmen bedrohen. Zusätzlich fordert die Strategie strengere Branchenstandards, um den Missbrauch digitaler Werbung und KI‑Werkzeuge zu verhindern und gleichzeitig Opferunterstützung auszubauen.