Florida-Laborbesitzer Sean Alterman gesteht Schuld an 52-Millionen-Dollar-Medicare-Betrug bei Gentests, sieht sich Einziehung und bis zu 15 Jahren Haft gegenüber
Sean Alterman gab zu, Labore betrieben zu haben, die Medicare etwa 52 Millionen Dollar für medizinisch unnötige Gentests in Rechnung stellten, die durch täuschende Telemarketingmaßnahmen, auf Ärzte zielende Faxe und illegale Bestechungsgelder beschafft wurden; Medicare zahlte etwa 36 Millionen Dollar. Im Rahmen seines Plädoyers stimmte er der Einziehung von Vermögenswerten zu, darunter sein Anwesen und ein Luxusauto, und ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft; die Urteilsverkündung ist für April angesetzt.
Das Justizministerium berichtete, dass der Besitzer eines Labors in Florida, Sean Alterman, sich schuldig bekannte wegen Bundesstraftaten, die aus einem Schema resultierten, das zu einer etwa 52 Millionen US-Dollar umfassenden Abrechnung gegenüber Medicare für medizinisch unnötige Gentests führte. Ermittler behaupten, Altermans Betriebe hätten aggressive Telemarketing‑Kampagnen, sogenannte „Doctor‑Chasing“-Fax‑Taktiken zur Beschaffung anordnender Leistungserbringer und illegale Kickbacks eingesetzt, um Überweisungen zu provozieren und Patienten in Tests zu lenken, die keine medizinische Notwendigkeit hatten. Medicare zahlte rund 36 Millionen US-Dollar für von den mit dem Schema verbundenen Laboren eingereichte Ansprüche. Im Rahmen seiner Verständigung stimmte Alterman der Einziehung erheblicher Vermögenswerte zu, darunter Immobilien im Zusammenhang mit seinem Anwesen und ein Luxusfahrzeug, was Bemühungen widerspiegelt, rechtswidrige Erlöse zurückzuerhalten. Ihm droht eine gesetzlich mögliche Höchststrafe von 15 Jahren; die Urteilsverkündung ist für April angesetzt. Staatsanwälte und Ermittler betonten den Schaden für bundesstaatliche Gesundheitsprogramme und Patienten und wiesen zugleich auf laufende zivil- und strafrechtliche Durchsetzungsmaßnahmen gegen Netzwerke hin, die Tests durch irreführendes Marketing und unzulässige finanzielle Anreize monetarisieren.
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