Eine ergänzende Bundesanklageschrift im District of Maryland beschuldigt den in Miami ansässigen Rodney „Bitcoin Rodney“ Burton der Verschwörung zur Begehung von Drahtbetrug und weiterer damit zusammenhängender Anklagepunkte wegen der angeblichen Bewerbung von HyperFund und nachfolgenden Plattformen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll das Betrugsschema von 2020 bis 2024 gelaufen sein und rund 1,8 Milliarden Dollar an Anlegergeldern umfasst haben.

Bundesstaatsanwälte legten am 12. Dezember 2025 eine ergänzende Anklageschrift vor, die Rodney Burton vorwirft, die Bewerbung und Ermöglichung von HyperFund und angeschlossenen Plattformen angeführt zu haben, und einen weitreichenden Betrug behauptet, der Anlegergelder über verschiedene Rechtsordnungen hinweg akquirierte. Die Anklage umfasst Verschwörung zur Begehung von Drahtbetrug, mehrere eigenständige Drahtbetrugs‑Anschuldigungen, Geldwäschevorwürfe sowie den Betrieb eines nicht lizenzierten Geldübermittlungsunternehmens und strebt strafrechtliche Verantwortlichkeit sowie Vermögensabschöpfung in Verbindung mit dem angeblichen Verlust von 1,8 Milliarden US‑Dollar an. Die Mitteilung des Justizministeriums nennt kooperierende Ermittlungsstellen, darunter IRS Criminal Investigation und Homeland Security Investigations, und beschreibt Schritte zur Rückverfolgung der Erlöse sowie zur Identifizierung von Mitverschwörern. Die Anklagen unterstreichen den anhaltenden bundesweiten Fokus auf Personen, die angeblich angebliche Investmentplattformen ohne Lizenzierung oder Transparenz vermarkten und kommerzialisieren und die angeblich komplexe Übertragungs‑ und Schichtungstechniken einsetzen, um Anlegerverluste und illegale Erlöse zu verschleiern.