Ronald Spektor wegen 15-Millionen-Dollar-Coinbase-Kundenbetreuungs-Seed-Phrase-Betrugs angeklagt — Brooklyn
Bundesanwälte haben gegen den 23-jährigen Ronald Spektor Anklage erhoben in einem über längere Zeit betriebenen Social-Engineering-Betrug, bei dem Mitarbeiter des Coinbase-Kundensupports vorgetäuscht und etwa 15 Millionen Dollar von rund 100 US-Opfern erbeutet wurden. Ermittler geben an, dass die Gelder über Online-Glücksspiel- und Coin-Swap-Dienste gewaschen wurden; Spektor hat auf nicht schuldig plädiert und sieht sich Anklagen wegen schweren Diebstahls, Geldwäsche und damit zusammenhängender Delikte gegenüber.
Staatsanwälte sagen, Ronald Spektor habe eine organisierte Social-Engineering-Operation geleitet, die Coinbase-Nutzer anvisierte, indem er sich als offizielle Kundenbetreuer ausgab und die Opfer dazu brachte, Wiederherstellungs-Seed-Phrasen preiszugeben und Krypto zu transferieren. Laut der von Business Insider berichteten Strafanzeige schätzen Ermittler, dass in dem langanhaltenden Feldzug etwa 15 Millionen Dollar von rund 100 US-Opfern gestohlen wurden. Die Strafverfolgung verfolgte den Fluss der Erlöse über Online-Glücksspielplattformen und Coin‑Swapping‑Dienste; die Behörden behaupten, das Geldwäschenetz habe die Ziele verschleiert und Vermögenswerte in Fiatwährungen oder alternative Token umgewandelt. Spektor, ein 23-jähriger Bewohner Brooklyns, plädierte auf nicht schuldig und wird des schweren Diebstahls, der Geldwäsche und verwandter Delikte angeklagt. Staatsanwälte betonten die Koordination zwischen Ermittlungsstellen, um Transaktionshistorien zu kartieren und Konten zu verknüpfen, die zur Übernahme der gestohlenen Gelder genutzt wurden. Der Fall hebt anhaltende Verwundbarkeiten rund um verwahrte Wiederherstellungsphrasen, die Wirksamkeit von Täuschungstaktiken gegenüber Supportkanälen und die Rolle von On‑ und Off‑Ramps bei der Ermöglichung von Diebstählen in großem Umfang hervor. Die Angelegenheit ist weiterhin vor einem Bundesgericht anhängig, wobei Staatsanwälte die Vermögensverfolgung und mögliche Rückerstattungen für die Opfer verfolgen.