Die US‑Staatsanwaltschaft in Manhattan hat Gründer und Promoter von zwei angeblichen Kryptowährungs‑Ponzi‑Systemen wegen Betrugs und Geldwäsche angeklagt. Staatsanwälte sagen, die Betreiber hätten Investorengelder mit falschen Versprechungen eingesammelt und Erlöse umgeleitet oder gewaschen.

Bundesanwälte im Southern District of New York kündigten strafrechtliche Anklagen gegen Gründer und Promoter an, denen vorgeworfen wird, zwei auf Kryptowährungen basierende Ponzi‑Systeme betrieben zu haben, bei denen bei Anlegern Mittel mit Versprechungen hoher Renditen eingeworben und diese Mittel dann abgezweigt oder gewaschen worden seien. Die Anklageschrift wirft den Betreibern vor, Anlagestrategien falsch dargestellt, Verluste verschleiert und ein Geflecht von Gesellschaften und Transaktionen genutzt zu haben, um Gelder zu verschieben und das Geld der Opfer zu verschleiern, als die Systeme zusammenbrachen. Zu den Vorwürfen gehören Wertpapier- und Drahtbetrugsdelikte sowie Geldwäschevergehen; die Staatsanwälte gaben an, Ermittlungsunterstützung von bundesweiten Finanz‑ und Cyber‑Einheiten erhalten zu haben. Die Maßnahme ist Teil verstärkter US‑Durchsetzungsanstrengungen gegen krypto-gestützten Anlagebetrug und betont sowohl strafrechtliche Verantwortlichkeit als auch die Rückgewinnung von Vermögenswerten. Die Behörden forderten betroffene Investoren auf, sich an die Strafverfolgungsbehörden zu wenden, und wiesen darauf hin, dass der Fall über die Strafkammer des SDNY verhandelt werde, wobei mögliche Einziehungs‑ und Entschädigungsmaßnahmen angestrebt werden, um betrogene Investoren zu entschädigen, während die Regierung weiterhin in transnationaler Zusammenarbeit illegale Erlöse zu verfolgen und zu beschlagnahmen versucht.