Die Behörden in Singapur verhafteten eine 73‑jährige malaysische Frau, die verdächtigt wird, als Geldkurier für ein Syndikat zu fungieren, das sich als Beamte der Monetary Authority of Singapore ausgibt. Die Polizei beschlagnahmte etwa 200.000 S$ in Goldbarren und etwas Bargeld, nachdem die Opfer unter dem Vorwand von Geldwäscheuntersuchungen zur Herausgabe von Wertsachen gezwungen worden waren.

Die Polizei in Singapur gab die Festnahme einer 73‑jährigen malaysischen Frau bekannt, die als Teil eines Muli‑Netzwerks galt, das von Betrügern genutzt wurde, die sich als Beamte der Monetary Authority of Singapore (MAS) ausgaben. Ermittler sagten, Opfer hätten Anrufe und Nachrichten erhalten, die fälschlich behaupteten, ihre Bankkonten stünden im Zusammenhang mit Geldwäscheermittlungen; sie wurden angewiesen, Wertsachen, einschließlich Goldbarren, an angebliche Ermittler oder Abgabestellen zu übergeben. Während der Festnahmeaktion stellten die Behörden etwa S$200.000 in Gold und etwas Bargeld bei der Beschuldigten sicher. Die Polizei bezeichnete den Fall als Erinnerung daran, dass moderne Identitätsbetrugsmaschen oft digitale Social‑Engineering‑Methoden mit physischen Sammelnetzwerken und lokalen Mulis kombinieren, um Vermögenswerte umzuwandeln und zu verlagern. Die Behörden forderten die Öffentlichkeit auf, unerwartete Kontakte von Regierungs‑ oder Bankenaufsichtsbehörden über offizielle Telefonnummern und Kanäle zu überprüfen, niemals Eigentum an Fremde zu übergeben und Kontaktversuche unverzüglich der örtlichen Polizei zu melden. Die Aktion unterstreicht die fortbestehenden grenzüberschreitenden Elemente bei Betrugsbanden und die weiterhin Nutzung physischer Vermögenswerte als Teil von Geldwäscheinfrastrukturen.