Brian Mitchell hat sich wegen Wire Fraud schuldig bekannt, der mit einem Anlage- und Commodities-Trading-Pitch verknüpft sein soll. Laut DOJ beinhalteten seine Zusagen eine „garantierte“ Absicherung des Kapitals sowie falsche Angaben zur Profitabilität, zur Behandlung des Anlegergeldes und zur Nutzung der Gelder.

Brian Mitchell, ein ausgesetzter Commodities-Trader aus Ann Arbor (Michigan), hat sich in einem US-Gerichtsverfahren wegen Wire Fraud schuldig bekannt. Nach Angaben des Justizministeriums soll er mehrere externe Anleger mit einem Commodities-Trading-Modell betrogen haben. Zu seinen behaupteten Darstellungen gehörten laut DOJ Aussagen zur erwarteten Profitabilität und insbesondere zur „garantierten“ Absicherung des Kapitals – Formulierungen, die darauf abzielen, Investoren zu beruhigen und ihr wahrgenommenes Risiko zu senken. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm zudem vor, falsche Angaben dazu gemacht zu haben, wie das Geld der Anleger verwaltet und für das Trading eingesetzt werden soll. In der Darstellung des DOJ zeigt sich ein typisches Muster solcher Betrugsversuche: Versprechen zur „Sicherheit“ des Investments, überzeugende Erzählungen über mögliche Renditen und Zusicherungen, dass Anlegergelder geschützt seien. Weiter behauptet die Behörde, Mitchell habe für die Verkaufsstrategie gesellschaftliche Einheiten und Marken wie „Young Pros Investment Group“ und „My Nest Egg“ genutzt. Der Fall verdeutlicht, wie Betrüger komplexe Commodities-Aktivitäten als vermeintlich regulierte, risikoarme Gelegenheit darstellen können, um mit Fehlinformationen Drahtüberweisungen von Geschädigten auszulösen. Mit dem Schuldeingeständnis kann das Strafverfahren nun auf die anstehende Verurteilung hinsichtlich des vorgeworfenen Verhaltens zusteuern.