Staatsanwälte werfen Rodney „Bitcoin Rodney“ Burton vor, er habe HyperFund beworben und sich an einem Betrieb ohne erforderliche Genehmigung zur Geldübermittlung beteiligt. Laut Anklage soll die HyperFund-Falschmacherei zu etwa 1,8 Milliarden US-Dollar an angeblichen Verlusten geführt haben.

Das US-Justizministerium (District of Maryland) teilte mit, dass Rodney „Bitcoin Rodney“ Burton in einem Verfahren im Zusammenhang mit dem angeblichen HyperFund-Kriptschwindel schuldig gesprochen wurde. Die Staatsanwaltschaft sieht Burton in einer werbenden bzw. unterstützenden Rolle und beschreibt, wie er dabei geholfen habe, das Angebot zu stützen und zur Teilnahme zu ermutigen. Insgesamt bezifferten die Behörden den Schaden durch das Konstrukt auf rund 1,8 Milliarden US-Dollar und ordneten es als groß angelegte Krypto-Fraud-Operation ein. Ein zentraler Schwerpunkt der Mitteilung ist der Vorwurf, dass Geldübermittlungstätigkeiten ohne die notwendige Erlaubnis ausgeübt worden seien. Nach Angaben der Staatsanwälte habe Burton sich mit anderen darauf verständigt, ein nicht lizenziertes Geldübermittlungsgewerbe zu betreiben; zugleich seien Anlegergelder in einer Weise gehandhabt worden, die die Regierung als vorteilsfördernd für die Beteiligten innerhalb der Verschwörung darstellte. Das Geständnis ist deshalb besonders bemerkenswert, weil es Werbeaktivitäten eng mit Aspekten von Compliance und Erleichterung verknüpft, die Aufsichtsbehörden und Staatsanwälte in Krypto-Fällen häufig gemeinsam verfolgen. Für potenzielle Opfer macht der Fall deutlich, wie sich marketinggetriebene Ansprache mit rechtswidriger Finanzabwicklung vermischen kann. Selbst wenn Beteiligte davon ausgehen, mit einem legitimen Krypto-Produkt zu interagieren, könne eine nicht lizenisierte Übermittlung von Geldern ein Warnsignal dafür sein, dass Kundengelder nicht geschützt oder gesetzeskonform verwaltet werden.