Kaliforniens Generalstaatsanwalt warnt, dass Betrüger mit irreführenden Meta-Anzeigen und KI-Deepfake-Videos bekannte Personen imitieren, um betrügerische Anlagegeschäfte zu bewerben. Die Mitteilung zielt darauf ab, Schaden durch erzwungene Zahlungen sowie Identitäts- und Finanzverluste zu verhindern, die aus solchen Imitationsmaschen entstehen.

Kaliforniens Generalstaatsanwalt Rob Bonta hat eine Verbraucherwarnung veröffentlicht, die sich an betrügerische Investment-Scams richtet, die auf Meta-Plattformen mit KI-Deepfakes beworben werden. Laut der Warnung erstellen Täter besonders überzeugende Videoinhalte und kombinieren sie mit täuschenden Anzeigen, um öffentlich bekannte Persönlichkeiten oder Unternehmensvertreter zu imitieren. Durch gezielte Ausspielung und die Mechaniken von Reichweite und Interaktion versuchen die Betrüger, Opfer über Facebook, Instagram und WhatsApp zu erreichen – dort kann die Darstellung wie offiziell wirken oder so erscheinen, als sei sie persönlich empfohlen. Bonta stellt vor allem ein konkretes Schadensmuster heraus: Die Scammer drängen die Betroffenen dazu, finanzielle Schritte einzuleiten – häufig inklusive Geld senden oder das Preisgeben sensibler Informationen –, nachdem sie die vermeintliche Glaubwürdigkeit durch manipulierte Medien aufgebaut haben. Gleichzeitig betont die Warnung, dass Deepfakes genutzt werden können, um Skepsis zu senken und Autorität zu simulieren, wodurch klassische „Sieht echt aus“-Prüfungen weniger verlässlich werden. Für sicherheitsbewusste Verbraucher bedeutet das laut Mitteilung vor allem: Anlageversprechen mit besonders hohem Misstrauen behandeln, wenn sie durch Imitationsmedien gestützt werden; keine Zahlungen aufgrund unaufgeforderter Werbeaktionen leisten; und Informationen über unabhängige, offizielle Kanäle verifizieren. Die Veröffentlichung ist damit eine direkte US-Hinweiswarnung, wie generative KI inzwischen eingesetzt wird, um über große Social-Netzwerke schneller und effizienter Investmentbetrug zu beschleunigen.