Chainalysis findet: Krypto-Betrugsumsätze 2024 bei $9,9–$12,4 Milliarden, KI und 'pig‑butchering' trieben das Wachstum an
Eine Analyse von Chainalysis, berichtet über Reuters, schätzt, dass die Einnahmen aus Krypto‑Betrügereien im Jahr 2024 9,9–12,4 Milliarden US‑Dollar erreichten, ein wahrscheinlicher Rekord, angetrieben durch 'pig‑butchering', crypto‑drainers und den Einsatz generativer KI zur Skalierung der Operationen. Die Berichterstattung hebt hervor, wie sich Betrugstaktiken entwickelt haben und welche Durchsetzungsherausforderungen sie Ermittlern stellen.
Ein Reuters‑Bericht vom Februar 2025 über eine Chainalysis‑Untersuchung kam zu dem Schluss, dass Krypto‑bezogene Betrügereien 2024 wahrscheinlich zwischen 9,9 Milliarden und 12,4 Milliarden US‑Dollar generierten, ein erheblicher Anstieg, der auf die rasche Ausbreitung von „pig‑butchering“‑Investitionsbetrügereien und automatisierten Entleerungswerkzeugen zurückgeführt wurde. Chainalysis nannte den Einsatz generativer KI zur Erzeugung realistischer Personas, zur Beschleunigung von Social Engineering in großem Maßstab und zur Erstellung überzeugender Marketingmaterialien, die Opfer dazu veranlassen, Gelder zu transferieren. Die Analyse wies zudem auf die wachsende Raffinesse von On‑Chain‑Auszahlungs‑Techniken und Mischdiensten hin, die die Rückverfolgung und Wiederbeschaffung erschweren. Ermittler und Branchenbeteiligte sagten Reuters, dass zwar Blockchain‑Analytik die Zuordnung verbessert habe, die Strafverfolgung jedoch Schwierigkeiten habe, mit dem Volumen und der Innovationsgeschwindigkeit der Betrügereien Schritt zu halten, insbesondere in Verbindung mit grenzüberschreitender Geldwäsche und Koordination mit illegalen Marktplätzen. Der Bericht forderte Börsen, Wallets und On‑Ramp‑Dienste auf, KYC und Überwachung zu verstärken, und rief zu internationaler Zusammenarbeit auf, um Einnahmeflüsse zu unterbrechen und die Hauptakteure hinter hochprofitablen Machenschaften strafrechtlich zu verfolgen.