Anwalt im DC Solar-Skandal zu mehr als 11 Jahren Haft verurteilt
Ein mit dem DC Solar-Betrug in Verbindung stehender Anwalt hat sich schuldig bekannt und wurde zu mehr als 11 Jahren Haft wegen Verschwörung zum Draht- und Bankbetrug verurteilt. Das Urteil ist Teil fortlaufender Straf- und Einziehungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem milliardenschweren Anlegerbetrug.
Ein Bundesrichter verhängte gegen einen in den DC Solar-Skandal verwickelten Anwalt eine Haftstrafe von mehr als 11 Jahren, nachdem dieser sich der Verschwörung zum Draht- und Bankbetrug schuldig bekannt hatte. Die Ankläger schilderten den Beschuldigten als Beteiligten an einem komplexen Finanzierungs- und Vertriebsgeflecht, das Investoren über Einnahmequellen, Solargeräte-Leasingverhältnisse und die Verwendung von Anlegergeldern in die Irre führte und so zu einem der größten Energie-Finanzbetrüge des vergangenen Jahrzehnts beitrug. Das Urteil unterstreicht die fortgesetzte gerichtliche Rechenschaftspflicht für Fachleute, die das betrügerische Unternehmen ermöglichten, und stärkt die zivil- wie strafrechtlichen Rückgewinnungsbemühungen, mit denen Vermögenswerte nachverfolgt und beschlagnahmt werden sollen. Das Justizministerium hob die Entscheidung als Teil einer Reihe von Nachverurteilungen und Einziehungsmaßnahmen hervor, die darauf abzielen, die Wiedergutmachung für Opfer zu maximieren und den Betrügern die Gewinne ihrer Straftaten zu entziehen. Der Fall zeigt das anhaltende bundesstaatliche Engagement bei der Verfolgung komplexer Anlegerbetrügereien sowie die Zusammenarbeit zwischen Behörden beim Schutz von Investoren und der Rückgewinnung von Vermögenswerten.