In einem Video zum World Elder Abuse Awareness Day warnt das Justizministerium (DOJ) vor einem gängigen Betrugsmuster: Täter geben sich als Regierungsvertreter aus und unter Druck setzen die Opfer zu sofortigen Zahlungen. Das DOJ betont, dass das Ministerium nicht überraschend anruft, um Geld zu verlangen, und auch keine Gift Cards oder Kryptowährungen anfordern wird.

Im Rahmen der Botschaften zum World Elder Abuse Awareness Day hat das DOJ ein Video veröffentlicht, das auf ein verbreitetes Betrugsschema abzielt, das ältere Menschen besonders trifft: „Behörden-Impersonation“ kombiniert mit dringenden Zahlungsforderungen. Die Warnung lautet, dass Betrüger sich unerwartet bei Betroffenen melden und behaupten können, im Auftrag von Behörden zu handeln—oft mit Einschüchterung und Zeitdruck, um eine sofortige Reaktion zu erzwingen. Im Video wird ausdrücklich hervorgehoben, dass das Ministerium nicht aus dem Nichts anrufen werde, um Geld zu fordern, und dass es keine Gift Cards oder Kryptowährungen verlange. Die Warnung erklärt zudem, warum gerade diese Zahlungswege in Betrugsfällen so häufig eingesetzt werden: Sobald Geld überwiesen oder übermittelt wurde, lassen sich viele solcher Transaktionen kaum rückgängig machen. Gleichzeitig können Täter die Überweisung oft schnell genug verlangen, bevor die Betroffenen die Angaben prüfen oder verifizieren. Operativ funktioniert die Täuschung laut DOJ häufig nach demselben Muster: Die Anrufer stellen ein erfundenes Problem in den Vordergrund, drohen mit Konsequenzen und steuern die Opfer anschließend zu einem bestimmten Zahlungsweg. Für ältere Menschen und Betreuungspersonen ist die Kernbotschaft klar: Unerbetene Anrufe im Stil von Regierungsstellen, die die Zahlung per Gift Cards oder Krypto fordern, sind ein Warnsignal. Das DOJ ordnet die Botschaft damit in die Präventionsarbeit gegen Missbrauch im Alter ein und fordert dazu auf, jede behördliche Kontaktaufnahme über verlässliche, selbst gewählte Kontaktwege zu überprüfen.