Betrüger geben sich als Regierungsvertreter aus und behaupten am Telefon, der Angerufene habe den Jurydienst (Jury Duty) verpasst. Mit „Haftbefehl“-Drohungen drängen sie Betroffene zur schnellen Zahlung, um angebliche Konsequenzen zu verhindern.

Die FTC warnt Verbraucher vor einem Betrug, bei dem sich Betrüger telefonisch als staatliche Stellen ausgeben und behaupten, man habe den Jurydienst versäumt. Die Anrufer setzen dabei auf Drohungen mit einem „arrest warrant“, um Druck aufzubauen – häufig verbunden mit Forderungen nach einer sofortigen Zahlung, damit angeblich keine behördlichen Schritte eingeleitet werden. In vielen Fällen schicken die Scammer anschließend weitere Nachrichten, die wie offizielle Unterlagen wirken sollen, etwa gefälschte Dokumente per SMS oder E-Mail. Die FTC betont, dass echte Strafverfolgungsbehörden bei Massenanrufen keine Festnahme androhen und keine „Haftbefehle“ per Textnachricht oder E-Mail zustellen. Außerdem gilt: Seriöse Behörden verlangen für die Klärung angeblicher strafrechtlicher oder rechtlicher Probleme keine telefonische Zahlung. Typische Zahlungswege, die den Opfern genannt werden, sind Methoden, die sich kaum rückgängig machen lassen – etwa Überweisungen, Kryptowährungen oder Geschenkkarten. Die FTC rät vor allem dazu, die Drucktaktiken zu erkennen und weder zu zahlen noch Informationen preiszugeben. Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, ist es am sichersten, aufzulegen, die Angaben über offizielle Kanäle zu prüfen und den Betrug zu melden.