FBI und FTC melden eine Zunahme von Romance- und Pig‑Butchering‑Betrügereien, die nun generative KI nutzen, um hyperpersonalisierten Kontakt, Deepfake‑Audio und -Video sowie überzeugende Krypto‑Angebote zu erzeugen. Die Behörden berichten von hohen finanziellen Verlusten und raten Opfern, Identitäten unabhängig zu prüfen und Vorfälle der Strafverfolgung zu melden.

US‑Verbraucher‑ und Strafverfolgungsbehörden haben offizielle Warnungen vor einer Welle von Betrugsfällen herausgegeben, die klassische Romance‑ und Anlagebetrugs‑Methoden mit generativer KI kombinieren. FBI und FTC beschreiben Szenarien, in denen Täter KI einsetzen, um täuschend echte synthetische Audio‑ und Videodateien zu erzeugen, glaubwürdige Lebensgeschichten zu konstruieren und großvolumige Social‑Engineering‑Kampagnen zu automatisieren, die Opfer in Krypto‑Wallets oder ungewöhnliche Zahlungswege wie Geschenkkarten lotsen. Besonders hervorgehoben wird das als „pig‑butchering“ bekannte Muster: langes Anbahnen und Vertrauenaufbau gefolgt von einem Investitions‑Pitch; KI senkt dabei die Kosten der Personalisierung und skaliert die Reichweite organisierter Betrugsnetzwerke, häufig aus Übersee‑Scam‑Zentren. Die Behörden empfehlen konkrete Gegenmaßnahmen: Identitäten unabhängig verifizieren, keine Gelder an nicht verifizierte Krypto‑Adressen überweisen, Zwei‑Faktor‑Authentifizierung verwenden und Vorfälle umgehend melden, damit Ermittler Infrastruktur identifizieren und vermittelbare Vermögenswerte sichern können. Zudem betonen die Warnungen die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Banken, Krypto‑Firmen und Plattformbetreibern, um Zahlungsflüsse zu unterbrechen und ausbeuterische synthetische Inhalte entfernen zu lassen.