Ein Mann aus Bergen County, der zuvor als IRS Revenue Agent tätig war, soll nach Angaben des DOJ mehr als 12 Millionen US-Dollar veruntreut und anschließend die Erlöse gewaschen haben. Laut Anklage handelte er in seiner Funktion als CFO/Controller eines Energielieferanten in New Jersey und nutzte dabei gezielt seine Stellung und Zugriffsmöglichkeiten.

Das US-Justizministerium (DOJ) hat die Festnahme und Anklage eines Mannes aus Bergen County bekanntgegeben – er wird als ehemaliger IRS Revenue Agent beschrieben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, ein groß angelegtes Veruntreuungs- und Geldwäscheschema betrieben zu haben: Während er als CFO/Controller eines in New Jersey ansässigen Energieunternehmens tätig war, soll er mehr als 12 Millionen US-Dollar veruntreut und danach die Herkunft der Gelder verschleiert haben. Das DOJ ordnet den Fall als ausgeklügelten Finanzbetrug ein und hebt hervor, dass die behauptete Tatbegehung von dem Vertrauen und der Kontrollbefugnis profitiert habe, die mit leitenden Finanzfunktionen einhergehen. Die Vorwürfe verknüpfen das angeblich kriminelle Vorgehen direkt mit der Position des Beschuldigten im Unternehmen und legen nahe, dass er finanzielle Abläufe beeinflussen oder steuern konnte – genau so, wie das Geld genommen und anschließend verschleiert worden sein soll. Sollte sich die Darstellung vor Gericht bestätigen, würde der Fall sowohl Diebstahl als auch Geldwäsche umfassen, wobei die Anklage davon ausgeht, dass die Erlöse in einer Weise bewegt oder gehandhabt wurden, die ihre Herkunft verbergen sollte. Der Fall zeigt damit, welche Risiken von internem Zugriff ausgehen – insbesondere dann, wenn Personen mit staatlichem Hintergrund laut Vorwurf darauf vertrauen und Finanzkontrollen ausnutzen.