Eine Bundesgroßjury hat sechs Personen angeklagt, weil sie angeblich gemeinsam Bankbetrug und schweren Identitätsdiebstahl begangen haben. Demnach sollen gestohlene U.S.-Treasury-Schecks in Konten eingezahlt worden sein, die die Angeklagten kontrollierten; der Tatzeitraum soll zwischen August 2023 und Mai 2024 gelegen haben.

Eine Bundesgroßjury hat Anklage gegen sechs Beschuldigte in einem Finanzbetrugsfall erhoben, der Staatsanwälten zufolge landesweit Opfer ins Visier nahm. Wie das U.S. Attorney’s Office für den westlichen Bezirk von New York mitteilt, geht es in dem Verfahren um eine angeblich abgestimmte Vorgehensweise, bei der Gelder aus Finanzinstituten durch die Verwendung gestohlener U.S.-Treasury-Schecks beschafft werden sollten. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten vor, Bankkonten eröffnet und diese kontrolliert zu haben, um die Schecks einzuzahlen und Geld abzuziehen, das mit dem Betrug in Zusammenhang steht. In der Anklageschrift werden sowohl Bankbetrug als auch schwerer Identitätsdiebstahl zur Last gelegt; damit bringt die Staatsanwaltschaft zum Ausdruck, dass die Tat einen Missbrauch identitätsbezogener Zugriffe oder Informationen beinhaltete, um die betrügerischen Zahlungen einzuzahlen und zu verarbeiten. Zudem behauptet die Regierung, die Verschwörung habe über einen festgelegten Zeitraum von August 2023 bis Mai 2024 bestanden. Sollte sich das in der Hauptverhandlung bestätigen, deutet dies auf ein groß angelegtes Vorgehen hin, bei dem Identitätsdiebstahl mit einer Ausnutzung über Scheckzahlungen verknüpft wurde, einschließlich koordinierter Kontoeröffnung und Abwicklung der Zahlungen. Das Verfahren wird von Bundesstaatsanwälten im westlichen Bezirk von New York verfolgt.