Die FTC gab eine Verbraucherwarnung heraus, die vor Betrugsmaschen bei virtuellen Casting-Aufrufen warnt, die sich als Casting-Agenten oder Talentvermittler ausgeben, um persönliche Daten, Zahlungen oder Sprach-/Videoaufnahmen für betrügerische Zwecke zu sammeln. Die Behörde nannte Anzeichen für diese Betrügereien und forderte Verbraucher auf, kein Geld oder persönliche Dokumente an unaufgeforderte Kontakte zu senden und Vorfälle zu melden.

Die Federal Trade Commission veröffentlichte eine Verbraucherwarnung, in der ein Anstieg von „virtuellen Casting‑Call“-Betrügereien beschrieben wird, die sich auf aufstrebende Darsteller und Content‑Creator konzentrieren. Betrüger geben sich als Casting‑Direktoren, Talentagenten oder Produktionsfirmen aus und fordern persönliche Informationen, Hintergrunddokumente, Vorauszahlungen oder Sprach‑ und Videoaufnahmen an — Materialien, die für Identitätsdiebstahl oder KI‑Stimmenklonung wiederverwendet werden können. Die FTC nannte Warnzeichen wie unaufgeforderte Angebote, Zahlungs‑ oder Bankdatenanforderungen, Druck zum schnellen Handeln und die Weigerung, überprüfbare Produktionsnachweise vorzulegen. Praktische Ratschläge beinhalteten die Überprüfung von Casting‑Firmen über unabhängige Branchendirektorien, das Einfordern schriftlicher Verträge, die Weigerung, Gelder oder persönliche Ausweisdokumente an nicht verifizierte Kontakte zu überweisen, und das Privathalten von Aufnahmen, bis eine legitime Vertretung oder Buchung bestätigt ist. Die Behörde forderte Opfer auf, Betrugsfälle der FTC zu melden, damit die Behörde Muster erkennen und mit anderen Strafverfolgungsbehörden koordinieren kann. Die Warnung verknüpft diesen neuen Betrugsvektor mit größeren Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs synthetischer Medien und unterstreicht die Risiken für Creator, die hochwertige Sprach‑ oder Bildproben online teilen.