Die FTC erstattet Verbrauchern fast 3 Millionen US-Dollar, die durch das Mortgage-Relief-Programm „Golden Home Services / Home Matters USA“ getäuscht wurden. Laut Behörde wurden betroffene Hausbesitzer mit Versprechen auf Entlastung angesprochen, während die Betreiber angeblich Millionen von Hilfesuchenden abzweigten.

Die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) kündigte an, dass sie nahezu 3 Millionen US-Dollar an Hausbesitzer zurückzahlt, die Opfer des Mortgage-Relief-Schemes „Golden Home Services / Home Matters USA“ geworden sind. Nach Angaben der Behörde wurden in finanzieller Not geratene Eigentümer gezielt mit Zusagen zur Erleichterung ihrer Hypotheken angesprochen, während die Betreiber angeblich Millionen von Verbrauchern erhielten, die Hilfe suchten. Die FTC verweist auf eine FTC-Klage, die zu gerichtlichen Feststellungen gegen die Betreiber geführt habe. Im Rahmen der Einigung seien zudem Verbote gegen die Verantwortlichen verhängt worden, und das Gericht habe Zahlungen angeordnet, die mit dem täuschenden Vorgehen zusammenhingen. Für betroffene Konsumenten würden die Rückerstattungen nun per Post verschickt. Die FTC stellt in ihrem Update ein wiederkehrendes Muster bei Betrugsfällen im Bereich Mortgage Relief heraus: Versprechen über garantierte Hilfe oder einen besonderen Zugang, der Druck, schnell zu handeln, sowie Darstellungen, die nicht mit dem übereinstimmen, was Hausbesitzer tatsächlich erhalten. Die Behörde beschreibt die Erstattungsmaßnahme als direkten Schritt, um geschädigte Verbraucher nach Jahren angeblicher Verluste während der Phase zu entschädigen, in der die Betroffenen versuchten, ihre Probleme mit den Angeklagten zu lösen. Quelle: FTC-Pressemitteilung vom 9. Juni 2026.