Par Funding gesteht Verschwörung; Anlegerverluste rund 404,7 Mio. USD genannt
Par Funding bekannte sich nach einer langjährigen Untersuchung schuldig zu Verschwörung in Fällen von Draht- und Wertpapierbetrug. Gerichtsdokumente beziffern die tatsächlichen Anlegerverluste auf etwa 404,7 Millionen US‑Dollar und das Geständnis wird Restitutions- und Einziehungsmaßnahmen beeinflussen.
Par Funding, das unter anderem als Merchant-Cash-Advance-Anbieter und Complete Business Solutions Group tätig war, legte vor einem Bundesgericht ein Schuldbekenntnis wegen Verschwörung zur Begehung von Drahtbetrug und Wertpapierbetrug ab. In Gerichtsakten und der Vereinbarung zum Geständnis führen Ermittler an, dass die tatsächlichen Anlegerverluste in den Aktenanpassungen bei rund 404,7 Millionen US‑Dollar liegen; der Betrug habe sich über mehrere Jahre erstreckt und Anleger über die Art und Sicherheit von Vermögenswerten und Forderungen irregeführt. Das Schuldbekenntnis wird voraussichtlich zentral für die Berechnung von Entschädigungen und für Vermögenseinziehungen sein, während Staatsanwälte versuchen, Mittel für betrogene Anleger zurückzugewinnen. Das Justizministerium hob die Abstimmung mit Opferbenachrichtigungs- und Finanzspurungsteams hervor, um Erlöse zu lokalisieren und Geschädigte soweit möglich zu entschädigen. Der Fall unterstreicht die Risiken von Investments in Merchant-Cash-Advance-Produkte und signalisiert eine verschärfte bundesstaatliche Kontrolle alternativer Finanzierungsprodukte, die sowohl an Privat- als auch an institutionelle Anleger vermarktet werden. Laufende Prozesse und nachträgliche Schriftsätze werden Zielobjekte der Einziehung sowie Pläne zur Auszahlung von Restitution weiter konkretisieren.