Regina Durkin hat sich schuldig bekannt wegen Verschwörung zur Einreichung falscher Ansprüche, nachdem sie dem IRS betrügerische vierteljährliche Meldungen zu Beschäftigungssteuern übermittelt hatte. Nach Angaben des DOJ zielte der Antrag auf mehr als 7,7 Millionen US-Dollar, gestützt auf COVID-bezogene Arbeitgeberzuschüsse.

In einem Verfahren vor einem Bundesgericht geht es laut US-Justizministerium um mutmaßlichen Betrug mit COVID-zeitlichen Steuergutschriften, der über falsche Meldungen zu Beschäftigungssteuern laufen soll. Dem DOJ zufolge hat sich Regina Durkin schuldig bekannt, nachdem sie eine Verschwörung zur Einreichung falscher Ansprüche eingeräumt hat. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, mehr als 7,7 Millionen US-Dollar erlangt haben zu wollen, indem sie sich auf Steueranreize stützte, die an Mitarbeitendenbindung sowie bezahlten Kranken- und Familienurlaub geknüpft waren. Nach Darstellung des DOJ seien die zugrunde liegenden Unternehmen jedoch nicht in Betrieb gewesen und hätten keine Mitarbeitenden beschäftigt. Dennoch seien die Erklärungen so aufgebaut worden, dass diese Gutschriften als plausibel und rechtmäßig erscheinen. Im Kern verbindet das mutmaßliche Vorgehen erfundene Unternehmensumstände mit IRS-Berichten, um eine nicht existierende Lohn- bzw. Beschäftigungstätigkeit in Rückerstattungsbeträge umzuwandeln. Sollte sich der Vorwurf bestätigen, untergräbt das die Integrität staatlicher Förder- und Abrechnungsprogramme, weil legitime Kreditmechanismen als Hebel für eine Falschmeldung genutzt würden. Zugleich macht der Fall auf ein wiederkehrendes Warnsignal bei Steuerbetrug aufmerksam: formell aufbereitete Unterlagen und sprache, die „förderfähig“ klingt, aber nicht zur tatsächlichen Geschäftstätigkeit, zur Zahl der Mitarbeitenden und zum zeitlichen Ablauf passt. In der Einreichung des DOJ wird der Sachverhalt als direkter Angriff auf das Vertrauen der Steuerzahler und die Genauigkeit der bundesstaatlichen Steuerverwaltung beschrieben.