Die britische Regierung hat die Fraud Strategy 2026–29 veröffentlicht und stellt neue Mittel bereit sowie ein Online Crime Centre auf, um Online‑ und grenzüberschreitende Betrugsfälle zu bekämpfen. Die Strategie benennt Kryptowährungen und KI‑gestützte Betrugsformen als wachsende Bedrohungen und setzt auf internationale Zusammenarbeit sowie verbesserte Daten‑ und KI‑Fähigkeiten.

Die Fraud Strategy 2026–29 der britischen Regierung legt einen mehrjährigen Plan vor, Betrug als große Form der Wirtschaftskriminalität zu behandeln und die nationale Gegenbetrugs‑Kapazität durch gezielte Investitionen, neue Strukturen und verstärkte Partnerschaften auszuweiten. Ein zentrales Element ist die Finanzierung und Einrichtung eines Online Crime Centre, das die Intelligenz zu Online‑Betrug zentralisieren, schnellere grenzüberschreitende Ermittlungen ermöglichen und die koordinierte Störung von Bedrohungen in der Zusammenarbeit von Staat und Privatsektor steuern soll. Die Strategie nennt ausdrücklich Kryptowährungs‑Schaltungen, Synthetic‑Identity‑Betrug und KI‑gestützte Nachahmungen als beschleunigende Risiken, die aktualisierte Erkennungswerkzeuge, besseren Datenaustausch zwischen Banken und Strafverfolgung sowie verbesserte transnationale Kooperation erfordern. Gefordert werden zudem gestärkte analytische und Machine‑Learning‑Fähigkeiten, um Verhaltensmuster großflächig zu erkennen, erweiterte Sanktions‑ und Vermögensrückgewinnungsmechanismen sowie gezielte Unterstützung für Opfer, insbesondere ältere Menschen, die vermehrt Ziel technikgestützter Betrügereien sind. Die Strategie stellt diese Maßnahmen als notwendig dar, um organisierte Betrugsnetzwerke zu zerschlagen und wirtschaftlichen Schaden zu verringern, und ruft die Industrie dazu auf, einheitliche Standards für Meldung und Prävention zu übernehmen, um die operationelle Wirksamkeit zu steigern.