Das FBI gab eine Verbraucherwarnung für die Feiertage heraus, dass Betrüger zunehmend Drucktaktiken und KI‑Werkzeuge — einschließlich Stimmklonen und Deepfakes — in Phishing-, Impersonator- und virtuellen‑Entführungs‑Maschen einsetzen. Die Behörde meldete dem IC3 in den ersten sieben Monaten des Jahres 2025 mehr als 9.000 KI‑bezogene Beschwerden und forderte Opfer auf, Anfragen zu überprüfen und verdächtige Aktivitäten zu melden.

Das Nationale Pressebüro des FBI veröffentlichte einen Hinweis für die Feiertagssaison, der einen Anstieg von KI‑gestützten und traditionellen saisonalen Betrugsmaschen hervorhebt, die auf Dringlichkeit und ausgeklügelte Täuschung setzen. Strafverfolgungsbehörden verzeichneten vermehrt Beschwerden über Voice‑Cloning, synthetische Audiodateien und Deepfake‑Videos, die verwendet werden, um Verwandte, Dienstleister und institutionelle Vertreter zu imitieren, um Geld oder sensible Informationen zu erlangen. Das Internet Crime Complaint Center (IC3) verzeichnete bis Juli 2025 über 9.000 KI‑bezogene Beschwerden, eine Zahl, die das FBI anführte, um die schnelle Übernahme generativer Technologien durch Kriminelle zu veranschaulichen. Das Bulletin betonte einfache Schutzmaßnahmen: vor dem Nachgeben bei dringenden Aufforderungen innehalten, durch direkte Kontaktaufnahme mit Freunden, Familie oder Institutionen über bekannte Kanäle verifizieren und Vorfälle dem IC3 zur Ermittlungspriorisierung melden. Der Hinweis forderte darüber hinaus Anbieter und Plattformen auf, Authentifizierungsmaßnahmen zu verstärken, und riet Verbrauchern, unaufgeforderte Forderungen nach Geschenkkarten, Überweisungen oder Kryptowährungen skeptisch zu begegnen. Das FBI stellte die Empfehlungen als Teil einer koordinierten Öffentlichkeitsarbeit mit staatlichen und lokalen Partnern dar, um Verluste durch Feiertagsbetrug zu verringern und das öffentliche Bewusstsein zu stärken.