DOJ wirft zwei Männern „AudiA6“ als Krypto-Wäsche vor
Die US-Justiz wirft zwei Angeklagten vor, mit „AudiA6“ eine Plattform für Geldwäsche mit Kryptowährungen betrieben zu haben. Laut DOJ soll der Dienst große Mengen rechtswidriger Krypto-Transaktionen verarbeitet und dabei die Herkunft verschleiert haben.
In einer Mitteilung des Justizministeriums (DOJ) werden Anklagen gegen zwei Männer beschrieben, die mit „AudiA6“ in Verbindung stehen. Staatsanwälte ordnen „AudiA6“ als Service ein, der der Geldwäsche mit Kryptowährungen dienen soll. In der Anklage wird behauptet, die Angeklagten hätten an einer Infrastruktur mitgewirkt, die die Umwandlung, Übertragung und Verlagerung von Kryptowährungen ermöglicht habe – und zugleich den Bezug zu illegalen Aktivitäten verschleiern sollte. Obwohl die DOJ-Beschreibung von einem weitreichenden Umfang der angeblichen Geldwäsche spricht, richtet sich der Schwerpunkt der Strafverfolgung darauf, welche Rolle die beiden Beschuldigten beim Bereitstellen und Betreiben des Dienstes gespielt haben. Die Erklärung stellt den Vorgang als Teil einer koordinierten Aktion dar, die darauf abzielt, Mechanismen zu zerschlagen, welche illegale Transaktionen unterstützen. In Fällen von Krypto-Geldwäsche sieht das DOJ zwei zentrale Schäden: Zum einen hilft die Konstruktion Kriminellen dabei, illegale Erlöse zu verschleiern, zum anderen erschwert sie es für Opfer, Ermittler und Regulierungsbehörden, der Spur der Gelder zu folgen. Die DOJ-Aktion verdeutlicht zudem, dass Strafverfolger nicht nur die ersten Betrugsverursacher ins Visier nehmen, sondern auch operative Akteure, die mit solchen Geldwäsche-Services verbunden sind. In der Mitteilung heißt es, die Anklagen seien das Ergebnis von Ermittlungsabstimmungen gewesen, einschließlich grenzüberschreitender Aspekte. Außerdem zeigt der Fall, dass Krypto-Delikte auch auf Basis von Transaktionsverhalten, dem Kontrollieren der technischen Infrastruktur und den im Ermittlungsverfahren gesammelten Beweisen verfolgt werden können – und nicht nur, weil Kryptowährungen an sich existieren. Das DOJ erklärt abschließend, dass die beiden Beschuldigten im Zusammenhang mit dieser angeblichen Geldwäsche-Operation festgenommen und angeklagt wurden.
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